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28.1.12
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Zamperer trotzten Minusgraden
(jp) Mit ungewohnten Kältegraden hatten am Sonnabend die Zamperer in den Dörfern der Region zu kämpfen. Insbesondere die Musikanten hatten es schwer, ihren eisgekühlten Instrumenten die stimmungsvollen Klänge zu entlocken, wickelten Trompete, Tuba und Saxophon in wärmende Tücher, die auch die Hände schützten. Doch nach ein paar Gläschen von Hochprozentigem, heißem Kaffee oder frisch gekochter Suppe, die in den meisten Häusern, zumeist im geheizten Keller oder der ebenfalls vorgewärmten Garage gereicht
wurden, verringerte sich das Kälteempfinden, was wiederum die
Zamperstimmung förderte. |
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Schönfließ:
Der Schönfließer Fastnachtsclub wartete in diesem Jahr mit
einer Neuerung auf. Drei Böllerschüsse aus Mörsern der
Schützengilde Neuzelle gaben den Anwohnern das Signal für den
Beginn des Zamperumzuges. alles natürlich behördlich genehmigt
und unter den notwendigen Sicherheitsvorkehrungen, wie die
Kanoniere Joachim Seela und Jörg Fröhlich versicherten. Als
sich der bunte Zamperzug dann in Bewegung setzte, gehörte
Familie Knabe zu den ersten Besuchten. Wurst, Gurken und Geld
gingen in den Besitz der Zamperer über, bevor die Truppe weiter
zog, denn bis zum Wiedereinmarsch in den Schönfließer Ballsaal
am späten Nachmittag waren rund 390 Gehöfte zu besuchen. |
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| Mit
drei Donnerschlägen aus den Mörsern der Schützengilde
Neuzelle eröffneten die Schönfließer in diesem Jahr ihre
Fastnacht. |
Verantwortung
für die Schönfließer Jugend - sie zog den Wagen für die
Zamperspenden.
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Mit
einem Schnäpschen und einem Tanz bedankten sich die
Schönfließer Zamperer bei Familie Knabe.
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Ratzdorf:
Die Ratzdorfer begannen ihre Schifferfastnacht traditionell mit
dem Umzug am Freitag Nachmittag, allen voran das historische
Schiffsmodell und die Musikanten vom Neißestrand, dem nach
kurzer Ruhepause der Tanzabend in der Kajüte folgte. Das selbst
gestaltete Programm ließ wieder orkanartige Beifallsstürme
aufbrausen, denn weltbekannte Künstler wie Mikki Krause, Beppo
Küster, die Jacob-Sisters und andere gaben sich die Ehre. Mit
herzhaften Schmalzstullen und einem kühlen Blonden begann der
Zampertag am Sonnabend im Oderblick, das zweite Frühstück
hatte Richters Gaststätte vorbereitet, wo man am späten
Nachmittag die Runde durch das Dorf auch wieder beendete. |
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| Ein
Ehrentänzchen als Dank für das Frühstück bekam das
Gastwirtspaar Richter. |
Promis
ließen es sich nicht nehmen, bei der Ratzdorfer Fastnacht
mitzumachen. |
So wie
der 22 Monate junge Conner Schulz werden die Jungratzdorfer
beizeiten in die Fastnacht eingeführt. |
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Steinsdorf:
Die Steinsdorfer begannen ihren Zamperzug wie immer bei Liems.
Chefin der Aktion war Christina Rücker, die auch das tempo
vorgab, denn man musste sich sputen, in den zur Verfügung
stehenden Stunden durch Dorf und Kolonie zu kommen, zumal in den
meisten Häusern auch zu einem kleinen Imbiss eingeladen wurde.
Dem Zamperzug hinterher gingen die Eiermänner hinterher, um die
Zamperspenden in Empfang zu nehmen. Begeistert von der Stimmung
und der Tradition zeigten sich Nadine Schmohl sowie ihre
Familie, die bereits zum zweiten Mal aus Berlin und
Friedrichsbrunn im Harz angereist war, um mitzumachen. |
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Lange
Wege hatten die Steinsdorfer zwischen Dorf und Kolonie zu
bewältigen.
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Die
Eiermänner Kevin Olear, Tobias Liem und Cousin Jochen Liem
folgten dem Zamperzug und sammelten die Spenden ein. |
Gäste
aus Berlin und dem Harz waren schon zum 2. Mal mit Begeisterung
dabei.
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Fünfeichen:
Auch in Fünfeichen begann die Fastnacht bereits mit dem ersten
Zamperzug an Freitag Nachmittag. Das Dorf sei inzwischen so
groß geworden, dass der Sonnabend allein dafür nicht
ausreicht. Die drei Kassiererinnen Manon, Manuela und Eileen
gingen mit rußgeschwärzten Gesichtern, was Glück bringen
soll, dem Zamper- zug voraus, klingelten an den Haustüren und
nahmen unter Ankündigung der heran nahenden Zamperer die
Geldspenden in Empfang. Zur Fünfeichener Tradition gehören die
Strohbären, die in diesem Jahr erstmalig durch Bärinnen
verstärkt wurden. Elisa Wander und Verena Wagner brachen in
dieses Domäne der Männer ein, am schwersten fiel ihnen dabei,
dass sie die ganze Zeit über nicht sprechen durften. |
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Erstmals
ließen sich zwei Frauen als Strohbärinnen verkleiden.
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Rußgeschwärzte
Gesichter der Zamperer sind in Fünfeichen Tradition.
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Aus der
"Rollenden Schnapsbar" bekam jeder, der den Zamperern
spendete, einen Hochprozentigen. |
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Streichwitz:
Das Streichwitzer Fastnachtsmotto war keinesfalls "Der
Hund", wie Organisatorin Sabine Görbing betonte, da gab es
andere Probleme, die gelöst werden mussten. Eine Beerdigung
durfte nicht gestört werden, der Eier- wagenfahrer hatte sich
den Fuß gebrochen und alles verschob sich in den Nachmittag
hinein. Auffallend viele Kinder machten mit, darunter die
9jährigen Toni Sprenger und Eddi Kretschmar, die besonders an
den ausgereichten Süßigkeiten interessiert waren. Den zweiten
Jahrestag ihrer Wiedergeburt feierte auf den Tag genau die
4jährige Hanna Charleen Brunk, deren Leben nach einem akuten
Leberversagen am seidenen Faden hing, und besonders glücklich
darüber war Mama Kerstin. |
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Thomas
Matheus hatte seine Freundin Stefanie Herrmann aus
Eisenhüttenstadt zur Fastnachtsparty eingeladen.
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Fröhlich
beim Zampern dabei waren die 4jährigen Hanna Charleen Bunk (vorn)
und ihre Freundin Luisa Matheus
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Bei
Harald Stegemann gab es nicht nur leckere Wurstsuppe und selbst
gemachte Leberwurst, sondern auch viel Süßes für die Kinder. |
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Großes Interesse am Familiennachmittag
(Eisenhüttenstadt/jp) Reges Treiben herrschte am Sonnabend Nachmittag
in der Goethe-Grundschule, wohin der Förderverein WiWaWunderland zum
ersten Familiennachmittag dieses Jahres, der ganz im Zeichen des
Musizierens stand, eingeladen hatte. |
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Zu den Gästen des Familiennachmittags gehörte
die Familie Döring aus Eisen- hüttenstadt.

Zu Beginn des Konzerts sangen alle
ge- meinsam das
Lied "Schneeflöckchen", auf dem Akkordeon begleitet von
Made- leine Werner. |
"Um 15 Uhr begannen wir mit dem Basteln von Instrumenten",
sagte Frei- zeit- und Sozialpädagogin Madeleine Werner,
"Schellstäbe und Rasseln wurden dabei von den Kindern
hergestellt." Eins Stunde später versam- melten sich alle in der
Aula, wo ein Konzert begann, das Kinder aus Eisenhüttenstädter
Schulen gestalteten. Im Vorfeld dazu gab es einen Aufruf, dem mehr als
10 Schülerinnen und Schüler folgten, darunter auch junge Künstler
der zu Beginn dieses Schuljahres gegründeten Musik-AG der
Grundschule. "In dieser Arbeitsgemeinschaft wird jedoch nicht nur
musiziert und gesungen", fügte Brita Meinel, Geschäftsführerin
des För- dervereins hinzu, "die Kinder stellen auch selbst
Instrumente, mit denen sie musikalische Experimente durchführen,
her."
Was dabei heraus kommen kann, zeigten sie mit Klanghölzern, auch
"Boomwhacker" genannt, im Stück "Regentropfen".
Einfache Melodien in C-Dur lassen sich damit spielen, was den Kindern
besonders viel Spaß bereitet. Um dem Ganzen auch eine optische
Ergänzung zu geben, stellte Schulleiterin Simona Schmöche einen
Beamer zur Verfügung, der pas- send zur Musik farbige Fraktalien an die
Wand projizierte.
"Wir versuchen, einen solchen Familiennachmittag vierteljährlich
zu orga- nisieren", so Brita Meinel, "und jedes Mal steht er
unter einem anderen Motto." Aktiver und verlässlicher Partner
ist dabei nicht nur die Schule, sondern auch die Kita Rasselbande.
Nach dem Konzert traf man sich im Jugendclub zum Schneemänner backen
und Kaffee trinken, das eigentlich auch noch geplante Lagerfeuer
musste wegen des Regens ausfallen. |
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21.1.12
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Zamperer trotzten schlechtem Wetter
(jp) Trotz teilweise nasskalter Regen- und Schneeregenschauer zogen am
Sonnabend wieder viele Zamperer durch die Dörfer, es ist deren
Hochsaison und Grund zum ausgelassenen Feiern. Dabei ist ein Trend zu
beob- achten, der sich im Verlauf der letzten Jahre entwickelte: Immer
mehr Städter nutzen verwandtschaftliche, freundschaftliche oder
kollegiale Kontakte, um beim Zampern mitzumachen, wegen der Stimmung
dabei und der dörflichen Atmosphäre, die sich dadurch kennzeichnet,
dass jeder noch jeden kennt, man miteinander spricht und sich
gegenseitig hilft, ohne dass ein Schein seinen Besitzer wechseln muss.
So wird der Fremde freudig begrüßt, einbezogen in den Trubel, und es
liegt an ihm, wie er sich selbst einbringt.
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Rießen
"Das Zampern hat in Rießen eine eingefahrene Tradition",
sagte Burkhard Lehmann, im Kostüm des Großen Preußenkönigs durch
die Straßen ziehend, "wir sind bei allen gern gesehen, werden
bewirtet, dass es ein Ge- nuss ist." Ähnlich wie auf der Grünen
Woche gehe es dabei zu, viele Häppchen und Leckerlis, Kostproben aus
den Küchen der jeweiligen Gehöfte erwarten die Zamperer, dazu viele
Getränke und jene, die so spenda- bel sind, wurden mit einem Tanz aus
den Blechen der "Rießener Domspatzen" belohnt. Statt des
traditionel- len Plinzmobils begleitete der "rollende
Rollmopsservice" die bunte Schar. In mühseliger Handarbeit
wurden die sauren Leckerbissen zum größten Teil selbst gedreht.
Bereits am Freitag um 16 Uhr begannen die Rieße- ner ihre Zampertour im
Neubaugebiet Nord, an dem sich besonders viele Kinder und Jugendliche
beteiligten. Darunter der Rießener Streichelzoo, Carolin Hennig als
Elefant und Julia lang als Känguru verkleidet. Nachdem sie im vorigen
Jahr in die abendliche Fastnachtsveranstaltung hineingeschnuppert
hatten, stand fest: im nächsten Jahr machen wir mit. Als
"beherzte Vogelscheuchen", die nicht mit
"Sackgesichtern" ver- wechselt werden wollten, kamen,
natürlich mit viel Durst, Reiner Gnerich und seine Frau aus Berlin,
trafen sich zur Fastnacht bereits zu zweiten Mal mit Freunden.
"Es ist super schön", so Reiner Gnerich, "und NIE-
MAND
kennt so etwas bei uns."
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| Eine Kostprobe vom rollenden Rollmopsservice gefällig? |
Selbst seine königliche Majestät ließ es sich nicht
nehmen, mitzuzampern. |
Zu den Klängen der Rießener Domspatzen wurde fleißig
getanzt. |
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Mixdorf
Norbert Schmidt hatte mit Geld und Eiern bereits auf die Mixdorfer
Zamperer gewartet, als sie gegen 11 Uhr an der Tür seines schicken
neuen Hauses klingelten. Seit 2000 wohnt die Familie darin und hat
Spaß daran, den Zamperern etwas mit auf den Weg zu geben. Zusammen
mit zwei weiteren Dorfbewohnern organisierte Ingo Horn in diesem Jahr
das Zampern. "Wir sind insgesamt eine Truppe von 20 Leuten, die
die Fastnacht vorbereitet", berichtete er. In jährlichem Wechsel
machen das die Frauen, Männer und Jugendlichen, nun war die Reihe an
den Männern, die sich dazu auch ein tolles Abendprogramm einfallen
ließen. "Eigentlich sollten wir heute im Friedrichstadtpalast
auftreten", so Horn mit einem Augenzwinkern, "aber wegen der
Fastnacht hier mussten wir absagen." Doch bevor das Programm
starten konnte, waren rund 300 Gehöfte zu besuchen, darunter das von
Hilde Daunheimer, die auch mit 90 Jahren nicht auf ein Tänzchen und
das traditionelle Schnäpschen in Ehren verzichten möchte.
Als sehr spendabel erweisen sich auch die Mixdorfer in jedem Jahr, so
dass man in diesem großen Dorf keine Probleme hat, die Party zu
finanzieren, einschließlich jener Kosten, die von außen aufgedrückt
werden. "Es macht uns allen sehr viel Spaß", erzählt Ingo
Horn weiter, "und fördert zusammen mit weiteren Aktivitäten die
dörfliche Gemeinschaft."
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| Auch mit ihren 90 Jahren lässt Hilde
Daun- heimer es sich
nicht nehmen, ein Tänz- chen zu wagen und ein Schnäpschen auf die
Fastnacht mitzutrinken. |
Mixdorfer Zamperstimmung mit dem MusikTeam. |
Gern gesehen sind die Zamperer bei den Mixdorfern wie hier
bei Familie Schmidt. |
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Finkenheerd
"Seitdem wir vor 10 Jahren in Finkenheerd wieder mit dem Zampern
begannen, erfreuen sich die diesen Tag organisierenden Mitglieder des
Finkenheerder Fastnachtsclubs zunehmender Gastfreundschaft und Spenden-
bereitschaft seitens der Einwohner", sagte der frühere
Vereinspräsident Jörg Skibba, auf dessen Grundstück gegen 11.30 Uhr
gemeinsam gefrühstückt wurde. Schon von Weitem war stimmungsvolle
Musik vom Zamper- mobil zu hören, so dass das Auffinden der Truppe
relativ leicht war. "Wir trafen uns um 9 Uhr bei wegen des Regens
kaum motivierendem Wetter", so Skibba, "doch bald konnten
wir die Regencapes auf dem Zamper- mobil ablegen und unsere bunten
Kostüme zeigen." Nachdem sich alle gestärkt hatten, hieß es,
Aufstellung zu nehmen für das traditionelle Gruppenbild, dann zog der
Tross weiter, um Zamperspenden einzusammeln. So manche Finkenheerder,
die, wie Bäcker Lautenbach, die Zamperer nicht persönlich empfangen
konnten, stellten etwas zum Mitnehmen hin, einschließlich eines
kleinen Zettelchens, das die Gabe als Zamperspende auswies.
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Ausruhen von den Strapazen beim Frühstück auf Skibbas
Hof.
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Prost Fastnacht - ein kleiner Schluck zum Aufwärmen.
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Selbst die Jüngsten, wie Ashley und Betty machten
begeistert mit.
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Bomsdorf
Die Bomsdorfer haben alljährlich einen wahren Zampermarathon zu
absolvieren. Bereits in früher Stunde geht es per Bus in die Kolonie
und das Vorwerk, dann ab etwa 11 Uhr vom Schloss aus zu Fuß durch das
Hauptdorf. "Wie in jedem Jahr haben wir viele Auswärtige, die
hier mitmachen", erzählte Henry Furchner, einer der
Organisatoren, "etwa 50 Prozent wohnen nicht in Bomsdorf."
Darunter sind viele ehemalige Einwohner, die jetzt in
Eisenhüttenstadt, Nachbardörfern oder noch weiter weg wohnen. Den
weitesten Anreiseweg hatten Heinz Wackers und Arite Krüger aus
Krefeld. "Bei uns gibt es ja den Karneval, da wird fünf Tage
gesoffen", so der "verrückte Karnevalist" Wackers,
"aber hier gibt es noch richtigen Zusammenhalt, richtige Familie,
das ist toll und ich freue mich jedes Jahr darüber, so etwas gibt es
bei uns nicht." Ramona Popper erklärte dazu, ihre Schwester
hätte sich diesen Verrückten angelacht, als er vor 10 Jahren
Glasfaserkabel in Bomsdorf verlegte, da gab es kein Halten mehr, und
alle finden ihn Klasse.
Als die Zampertour gegen 17 Uhr endete, traf man sich im
Schlosskeller, um den Tag ausklingen zu lassen, denn zusammen mit dem
Fastnachtstanz am Vorabend, forderte die ganze Aktion doch ihren
Tribut an Kondition.
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| Zur Bomsdorfer Zampergesellschaft gehören rund 50 Prozent
Auswärtige, darunter viele ehemalige Einwohner. |
Heinz Wackers kommt jedes Jahr aus Krefeld zur Bomsdorfer
Fastnacht. |
Früh übt sich, was einmal ein großer
Zam- perer werden
will, wie der 2jährige Jan Alexander Panke; natürlich vorerst mit
Fruchtsaft. |
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17.1.12
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Heimatmuseum
im Haus des Gastes, Kietz 5, 15299 Müllrose
Ausstellung „Spielzeug längst vergangener Tage"
- Öffnungszeit
verlängert!
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Aufgrund der hohen Nachfrage
wird die Öffnungszeit zur Ausstellung „Spielzeug längst
vergangener Tage" im Müllroser Heimatmuseum im Haus des Gastes
an den letzten beiden Wochenenden der Ausstellung, Sa. 21.01. / So.
22.01.2012 sowie Sa. 28.01. / So. 29.01.2012 auf jeweils 10-15 Uhr
verändert. Von Dienstag bis Freitag ist die Ausstellung von 10 – 16
Uhr zu besichtigen.
Die Privatsammlerin Bärbel Bendschneider präsentiert anschaulich
Spielzeug aus der Zeit von ca. 1850 bis
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1950, welches sie in 25 Jahren
mühevoll zusammengetragen hat.
Zu sehen ist eine Vielzahl von Spielsachen, die die Älteren unter
Ihnen an das Spielzeug ihrer Eltern und Großeltern erinnern wird und
den Jüngeren einen Blick in die Vergangenheit gestattet. Aber auch
die Jüngsten kommen nicht zu kurz, dürfen sie doch mit dem einen
oder anderen alten Stück ausnahmsweise spielen. Auf den
Ausstellungsbesucher warten Puppen, z. B. mit Gliederkörper und
Porzellankopf, aus Celluloid oder Käthe-Kruse-Puppen, Puppenstuben
und –küchen, Pferdestall und Bauernhof, alte Steifftiere und die
selten gezeigten Humpty-Dumpty Zirkusfiguren, Handarbeiten für
Mädchen oder Baukästen für Jungen sowie Gesell- schaftsspiele für
die ganze Familie.
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14.1.12
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Würdigung
von Ehrenamt und bürgerschaftlichem Engagement durch die Stadt
Eisenhüttenstadt
Bereits
zum 12. Mal hat die Stadt Eisenhüttenstadt aktiven
Ehrenamtlichen für ihr langjähriges und heraus- ragendes
Engagement Dank und Anerkennung ausgesprochen. Ziel dieser
Ehrung durch die Stadt ist u.a., die große Bedeutung
freiwilligen Engagements zu würdigen und den gesellschaftlichen
Wert ehrenamtlicher Arbeit einer breiten Öffentlichkeit bekannt
zu machen.
Aus diesem Anlass hat Bürgermeisterin Dagmar Püschel im Rahmen
des Neujahrsempfanges der Stadt Eisenhüttenstadt am 14. Januar
2012 im Friedrich-Wolf-Theater folgenden Personen
stellvertretend für viele aktive und engagierte Mitbürgerinnen
und Mitbürger für ihr langjähriges und herausragendes
ehrenamtliches Engagement Dank und Anerkennung ausgesprochen |
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Frau
Elke Dürr
In
diesem Jahr kann Frau Dürr auf ein 30-jähriges Engagement als
Übungsleiterin der Allgemeinen Sportgrup- pe für
Frauengymnastik bei der BSG Stahl Eisenhüttenstadt e.V. zurück
blicken. Ihre Übungsstunden sind beliebt und haben einen festen
Teilnehmerinnenkreis, weil sie sie immer mit viel Freude und
Elan gestaltet und außerdem den Anspruch hat, dank
regelmäßiger Weiterbildungen auch die neuesten Erkenntnisse in
das Training einzubeziehen.
Herr Hans-Jürgen Kretschmann
Herr Kretschmann ist seit über 30 Jahren als
Fußballtrainer mit C-Lizenz im Kinder- und Jugendbereich des 1.
FC Fürstenberg /Oder engagiert. Aktuell trainiert er nicht nur
die D-II Junioren der Spielgemeinschaft Eisen- hüttenstadt,
sondern leitet außerdem seit 4 Jahren eine Arbeitsgemeinschaft
Fußball an der Grundschule „J.W.v. Goethe", wodurch er
sehr zur positiven Entwicklung vieler Kinder und Jugendlicher
beiträgt.
Frau Petra Lorenz
Frau Lorenz ist Gründerin und Vorsitzende des
Fördervereins Wi-Wa-Wunderland und dort seit 1992 ehren-
amtlich tätig. Sie hat mit viel persönlichem Engagement,
Fachwissen und „Herzblut" den Verein und mit ihm viele
Projekte der Kinder- und Jugendfreizeitarbeit aufgebaut. Dabei
hat sie vor allem Familien im Blick, deren Lebenssituation nicht
so geradlinig verläuft und die Unterstützungssysteme
benötigen.
Frau Ursel Pudack
Mit ihrer offenen und herzlichen Art organisiert Frau Pudack
seit mehr als 10 Jahren Veranstaltungen für Seni- oren in der
Ortsgruppe der Volkssolidarität im V. Wohnkomplex. Mit
Leidenschaft füllt sie dieses Ehrenamt und so gelingt es ihr,
als Motor der Gruppe ihre eigene Begeisterung auf andere zu
übertragen. Das sorgt für eine freundschaftliche Atmosphäre,
ein vielseitiges Veranstaltungsangebot und für neue Impulse im
Gruppen- leben, wobei sie auch zu weniger mobilen und älteren
Mitgliedern zu Haus engen Kontakt hält.
Frau Tina Sänger
Vor 15 Jahren stellte sich Frau Sänger einer besonderen
Herausforderung: Als damals 17-Jährige übernahm sie das
Training der Crazy Ladies vom Tanzverein Fire & Flame, einer
Truppe gestandener Frauen mit unter- schiedlichsten
Tanzvoraussetzungen. 2008 kam das Training des Showballetts, dem
Markenzeichen des Vereins, dazu und weil Tanz ihr Leben ist,
halten sie weder die eigene Ausbildung, der Start ins
Berufsleben oder auch die Familiengründung vom choreografieren
und organisieren ab, wodurch sie für den Verein zu einem
verlässlichen Vorbild wurde.
Frau Monika Schipke
Bereits bei der Vorbereitung der Gründung des Vereins
Innovativ e.V. war Frau Schipke dabei. Seit 11 Jahren arbeitet
sie ehrenamtlich in verschiedenen Projekten des Vereins,
organisiert Hilfe für Menschen in besonder- en Problemlagen und
hat dabei vor allem die Kinder betroffener Familien im Blick.
Inzwischen selbst im Ren- tenalter ist sie dennoch täglich für
den Verein aktiv und hat so entscheidend zur dessen Entwicklung
beigetragen.
Frau Waltraud Siegel
Seit 10 Jahren ist Frau Siegel Leitungsmitglied in der VII.
Seniorenwanderschaft e.V. Eisenhüttenstadt. Mit großer
Gewissenhaftigkeit ist sie die Schatzmeisterin. Aber auch bei
der Vorbereitung der halbjährlichen Wanderpläne oder von
Veranstaltungen des Vereins ist sie aktiv dabei, stets
hilfsbereit und hat für jeden ein offenes Ohr. Und trotz
eigener gesundheitlicher Einschränkungen lässt sie es sich
darüber hinaus auch nicht nehmen, in einer Pflegeinrichtung
viel Zeit ehrenamtlich bei der Betreuung von alten und
demenzkranken Menschen einzusetzen.
Frau Ursel Warnke
Noch, als sie selbst im Berufsleben stand, engagierte sich
Frau Warnke mit Herz und Seele für die Ortsgrup- pe der
Volkssolidarität im VI. Wohnkomplex. Inzwischen selbst
Rentnerin organisiert sie Veranstaltungen, Vorträge und kleine
Ausflüge und selbst, wer nicht gut zu Fuß ist, wird von ihr
persönlich zu Hause abgeholt. Sie schafft es, uneigennützig
Freude zu vermitteln und den teilweise hochbetagten Senioren
einen abwechs- lungsreichen und in Gemeinschaft erlebten Alltag
zu ermöglichen.
Bereits am Vorabend des Neujahrsempfangs wurden anlässlich
der Premiere des aktuellen Programms des Kabaretts „Blitz-Richter"
bereits folgende Personen geehrt:
Frau Dagmar Theil
Frau Theil leitet seit 20 Jahren das Kabarett „Blitz-Richter"
und ist darüber hinaus seit 10 Jahren dessen künstlerische
Leiterin. Sie plant und leitet nicht nur die jährlich ca. 35-40
Auftritte, sondern achtet auch auf darstellerische Verbesserung,
so dass die Qualität des Kabaretts stetig erhöht werden
konnte. So konnte man sich zu einem festen Bestandteil der
Kulturszene der Stadt Eisenhüttenstadt und zu einem anerkannten
Botschafter der Stadt im Land Brandenburg etablieren.
Herr Horst Reukauf
Als langjähriger Vorsitzender des Ortsverbandes der
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaften ist Herr Reukauf für
Lehrer, Erzieher und Kindergärtnerinnen unserer Stadt eine
Vertrauensperson. Er hält Kontakt zur GEW-Landesebene, ist im
Hauptvorstand und dort vor allem im wichtigen Referat für die
Besoldung aktiv. Darüber hinaus kennt man ihn aber auch als
aktives Mitglied des Kabaretts „Blitz-Richter", wo er vor
allem für das Verfassen der pointierten Texte verantwortlich
ist. |
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14.1.12
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Scharen von Zamperern zogen durch die
Straßen
(jp) Bei angenehmem Wetter zogen am Sonnabend zum
Fastnachtsauftakt in der Region wieder mehrere hundert Enthusiasten
zampernd durch die Dörfer, klingelten und klopften an Hof- und
Haustüren, um Zamper- spenden in Form von Eiern, Speck, Geld und
anderem zu bitten.
Diese volkstümlichen Traditionen reichen teilweise viele Jahrzehnte
zurück, erlebten in einigen Dörfern nach der Wende einen rasanten
Aufschwung, sind nun jedoch hinsichtlich ihrer Finanzierbarkeit so
bedroht wie noch nie. Einerseits sind es die unverständlich hohen
GEMA-Gebühren, andererseits das Abzocken der Zampermusikanten durch
das Finanzamt, sprich: den Staat, die so manchen Zampervorstand in
jedem Jahr neu überlegen lassen, ob es sich überhaupt noch machen
lässt. Dazu kommt, dass viele Jugendliche die Dörfer verlassen, um
sich, oftmals hunderte Kilometer entfernt, eine Existenz aufzubauen
die hier unmöglich ist. "Du kannst gern zu uns kommen",
heißt es da gegenüber dem Reporter, "aber wir wollen nicht in
der Zeitung erscheinen." Zamperkapellen geben sich
Phantasienamen, um nicht identifiziert werden zu können, denn bei
allem Spaß an der Sache, soll ja nach einem Tag Schwerstarbeit auch
etwas für die Musikanten heraus kommen.
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Brieskow:
Gleich drei Zampertage sind alljährlich in Brieskow-Finkenheerd
angesagt, organisiert von Finkenheerder Fastnachtsclub. Am vergangenen
Sonnabend und Sonntag zogen die Zamperer mit ihrem Musikmobil durch
Brieskow, am kommenden Sonnabend geht es in Finkenheerd weiter.
"Wir feiern in diesem Jahr unser 30jäh- riges
Vereinsjubiläum", erzählte dessen Vorsitzender Mario Rückert,
"und laden alle, die Spaß haben wollen, zu unserer großen
Jubiläumsveranstaltung am 3. März abends in die Mehrzweckhalle
ein." Doch der größte Teil der Zamperspenden wie Eier und Geld
wird traditionell für die Gestaltung der Faschingsveranstaltungen
für die Senioren und Kinder verwendet. "Während unserer drei
Zampertage besuchen wir ungefähr 1000 Haushal- te", fügte
Stabträger Dieter Wunsch hinzu. Seine Aufgabe ist, dem Tross der
Zamperer vorweg zu gehen, an den Haustüren zu klingeln und mit der
Herrin des Hauses eine Fastnachtstanz zu absolvieren.
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Aufstellen zum Antrinken hieß es bei den Brieskowern,
bevor sich die Zampertruppe in Bewegung setzte
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Rita Poesch (4.v.r.) gehört zu jenen, die den Zamperern
gern eine Spende gibt, als Dank dafür winkt ein Tänzchen mit dem
Stabträger, hier Mario Rückert (3.v.r.).
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Lawitz:
Im Mittelpunkt der Lawitzer Fastnacht stand bereits zum 12. Mal in
Folge der 80jährige Martin Bursch als anerkannt ältester
Fastnachtsmusikant der Region. Seit vielen Jahren spielt er bei den
Kaupetalern auf, was in fit hält, wovon sich jeder überzeugen
konnte, der dabei war, denn rund 8 Stunden Zampermusik und dabei 7,2
Kilometer Runde durch das Dorf fordern viel, viel Kondition. Solange
es noch geht, will er jedenfalls dabei sein und erst dann sein
Tenorsaxophon zur Seite legen. "Die Lawitzer sind überaus
spendabel", sagte Fahnenträger Karl-Heinz Rothe, "so
können wir am kommenden Sonnabend eine zünftige Kreschke
feiern." Vor allem die Alten warten darauf dass sie besucht
werden, denn die Lawitzer Fastnacht gehörte schon immer zu den
Highlights im Dorfgeschehen. Ganz neu waren Frank Krause und Cindy
Schneidewind dabei. Vor ein paar Monaten zogen sie ins Dorf, finden
die Fastnachtsstimmung ganz toll und wollen sich mit der Teilnahme am
Zampern in die Dorfgemeinschaft integrieren.
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Martin Bursch mit Seiner Klarinette ist der Star der Lawitzer
Fastnacht. 80jährig ist er seit 12 Jahren der nachweislich älteste
Zampermusikant der Region.
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Mit viel Stimmung zogen die Lawitzer Zamperer durch das Dorf.
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Neuzelle-Kummro:
Eigentlich hatten die Kummroer vor, sich an der Gemarkungsgrenze mit
den Schlabenern zu treffen, aber die Zeitregimes beider Zampertrupps
passten nicht so richtig zusammen, obwohl es vor ein paar Jahren schon
mal klappte, per Zufall. "Es war toll", erinnerte sich Mario
Krüger, Vorsitzender des Ersten Kummroer Traditi- onsvereins und als
orientalische Prinzessin verkleidet, "wir haben uns begrüßt und
zusammen einen getrun- ken, bevor jeder wieder seiner Wege zog." In
diesem Jahr findet der Fastnachtstanz erstmalig nicht am Vor- abend des
Zamperns statt, sondern erst eine Woche später. "Wir haben der
Goldenen Hochzeit von Ingrid und Egon Schulz den Vorrang gegeben, die
in unserem Traditionslokal, dem Kummerower Hof feierten",
erklärt Mario Krüger diese Terminverschiebung, "und wir vom
Verein wünschen alles Gute für die nächsten Jahre."
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Bunte Kostüme und viel Stimmung gab es auch bei den
Zamperern in Kummro. |
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Neuzelle-Schlaben:
Traditionell trafen sich die Schlabener vor der Autowerkstatt von
Torsten Noack, um nach ein paar Tanzrunden zum Aufwärmen unter der
Führung des "Tanzorchesters Immervoll" zuerst in Richtung
Kirchstraße, dann die Lieberoser Straße entlang zu ziehen. Inmitten
dieser Truppe eine Gruppe recht ungesund aussehende Truppe, die
Familie Murach, verkleidet und originelle geschminkt als Zombies. Die
Idee dazu hatte Schwiegersohn in spé Danny Paßberg, ein Liebhaber
von Filmen dieser Art. Zum ersten Mal dabei war Sigrun Thoms aus der
Kruggasse im Oberdorf. "Es ist sehr lustig hier", sagte sie,
"und eine richtig tolle Truppe. Und super ist auch, dass ich
heute mal nicht zu kochen brauche, weil es überall etwas zu essen
gibt." Traditionell warteten auch Regina und Helmut Reschke auf
die Zamperer, hatten auf ihrem Hof ein kleines Feuer entzündet,
Würstchen und Bouletten aufgewärmt und frisch gebackene Quarkspitzen
im Angebot, natürlich auch Bier und Glühwein, heißen Tee gab es
für Zamperkätzchen Fritz Richter, dreijährig zum vierten Mal dabei,
und mit top Appetit.
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Vorsicht - die Zombiefamilie Murach brauchte ständig ein
Getränk - heiß und rot.
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Zamperkätzchen Fritz Richter (3) ließ sich im Handwagen
durch die Straßen ziehen.
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Treppeln:
Torsten Materne führte zusammen mit "Zampera" die
Treppelner Zamperer, darunter Amtsdirektor Hans-Georg Köhler, an.
Traditionell traf man sich, so mancher noch mit Nachwirkungen das
voran gegangenen Tanz- abends am Sonnabend um 10 Uhr in Köhlers
Gasthof. "In diesem Jahr sind wir wegen einiger Trauerfälle
nicht ganz so viele wie sonst immer" sagte Albrecht Schulz,
"aber so ist nun mal das Leben, und die Stimmung ist trotzdem
gut." Vor drei Jahren haben die Treppelner ihren Fastnachtsplan
abgeändert, alles um einen Tag vorverlegt, der neuen Zeit geschuldet.
"Früher zamperten wir am Sonntag", so Torsten Materne,
"aber für viel war des ungünstig, weil sie mittags wieder zum
Arbeitsort mussten." Dass man auch in Treppeln die Nach-
wuchsarbeit pflegt, war an der Kinderschar zu sehen. Die 3jährige
Josy Krinke war vom vielen Tanzen so erschöpft, dass sie, in
wärmende Decken verpackt, trotz lauter Musik fest schlief. Der
Jüngste war mit 12 Wochen allerdings Davin Dietrich, dessen Mama ihn
in ein schickes Teufelchen-Kostüm gekleidet und sein Getränk
"an der Frau" hatte.
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Traditionell empfing Martin Bahro die Zamperer mit
Grillwurst.
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Platz für einen Tanz ist in der kleinsten Werkstatt.
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13.1.12
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Jubelnder Beifall für
Blitzrichter-Programm
(Eisenhüttenstadt/jp) "Wir haben alles im Griff..." heißt
das neue Programm der Eisenhüttenstädter "Blitzrich- ter", das am Freitag im ausverkauften Fürstenberger
Gesellschaftshaus Schleicher eine mit viel Szenen- und lang
anhaltendem Schlussapplaus honorierte Premiere feierte.
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Rentner, verändert die Welt, ihr seid die meisten.

Also, wenn Sie Privatpatient wären, würde ich das
Stethoskop auch aufsetzen.
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Rund zwei
Stunden lang erfuhr das Publikum auf schwankendem Schiff, was Politik
und Administration den Menschen angetan haben, zusammen getragen und mit
scharfer Feder aufgeschrieben von Horst Reukauf, ins- zeniert von den
Ensemblemitgliedern und musikalisch begleitet von Tor- sten Hannig.
Horst Schuster, der die Programme der Blitzrichter viele Jahre auf der
Geige begleitete, war nicht mehr dabei, er hatte nach sein- em 85.
Geburtstag Abschied von der Bühne genommen. Ihm wünschen sowohl
Ensemble als auch Publikum weiterhin alles Gute.
"In unserem Programm erlebt der Zuschauer einen Querschnitt
dessen, was uns täglich umgibt in der Bundesrepublik", erklärte
Reukauf, "das beginnt bei Geldfragen geht über Politiker und
gute Sprüche, die sie in letzter Zeit losgelassen haben bis hin zum
Bildungs- und Gesundheits- wesen und darüber hinaus." Er bezieht
sich dabei unter anderem darauf, dass der ehemalige
Bundeswirtschaftsminister und jetzige Fraktionsvor- sitzende der SPD
einmal sagte, der Panzer- verkauf der Bundesrepublik gehe das
Parlament nichts an, was einen vollkommenen Bruch des Grundgesetztes
darstelle. Es seien die ganz normalen Themen, die das Programm
aufgreift, und als Lehrer liegt Horst Reukauf verständlicherweise
auch dieser Berufsstand besonders am Herzen. "Die Politik hat aus
Leh- rern eigentlich Automaten gemacht", sagt er, "und
Automaten, die ohne Herzblut arbeiten, können auch keine Erfolge
haben."
Aber auch der Wutbürger kommt zu Wort, eine eigene Sicht auf den Ret-
tungsschirm wird präsentiert und auch die Stadt Eisenhüttenstadt
bekam ihren traditionellen Platz, wobei für vieles zu erarbeitende
Konzepte und ihre Wirkung aufs Korn genommen werden. Turbulent geht es
dann am
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Schluss zu, wenn die Senioren wieder zu Wort kommen, weil sie
die Welt verändern wollen, was ihnen zuste- he, weil sie ja die meisten
sind."
Es waren zwei mitreißende Stunden, und wenn es zu Beginn noch hieß
"Wir haben alles im Griff, auf dem schwankenden Schiff",
führten die Geschichten schließlich zur Erkenntnis, wir befänden
uns längst auf dem sinkenden Schiff. Waren für Stefan Klotz aus
Eisenhüttenstadt bei tollem und thematisch ausgewogenem Inhalt einige
der Texte zu lang, schwärmte Jörg Pohl von einem wunderbaren
Programm mit brandaktuellen Themen und Musikschullehrerin Jeanette
Müller brachte es auf den Punkt: "Ich besuche inzwischen das
dritte Programm der Blitzrichter und bin besonders beeindruckt davon,
dass stadtbekannte Persönlichkeiten auf der Bühne stehen, denen es
immer wieder gelingt aktuell-politische Themen so treffsicher
darzustellen."
Im Anschluss an das Programm ehrte Bürgermeisterin und Premierengast
Dagmar Püschel Horst Reukauf und Vereinsvorsitzende Dagmar Theil für
ihre langjährigen ehrenamtlichen Tätigkeiten.
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12.1.12
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Vorsicht - Vorsicht
- Vorsicht! - vor dem eigenen Staat!
Seit einigen Tagen erscheinen in den Medien immer wieder Berichte
über den Virus "DNS-Changer" und die Aufforderung, eine
staatliche Website aufzurufen, um den eigenen Rechner hinsichtlich des
Befalls mit DNS-Changer überprüfen zu lassen.
Doch seien Sie auch hier misstrauisch! Seit dem bekannt werden des
inzwischen vom Chaos Computer Club geknackten
"Staatstrojaners" der Bundesrepublik Deutschland und
Berichten in den Medien, wonach er z.B. vom bayerischen LKA
missbraucht wurde, ergibt sich nun mit dem Anklicken der betreffenden
Website die legale Möglichkeit, staatliche Spionsoftware auf Ihrem
Computer zu installieren, ohne dass Sie es merken und ohne, dass Sie
dagegen einschreiten können, denn Sie haben die Website ja aus
eigenem Willen aufgesucht.
Und wer garantiert Ihnen, dass beim Durchsuchen
Ihres Rechners keine persönlichen Daten abgeschöpft werden?
Wir raten deshalb: Wenn Sie sensible private Daten auf ihrem Rechner
haben, überlegen Sie sehr genau, ob Sie das Risiko eingehen, die staatliche Website
anzuklicken! Wenn Sie Ihr
System sowieso neu installieren müssen, sofern sich DNC-Changer
darauf befindet, können Sie damit auch
warten, bis am 8. März die vom FBI kontrollierten Rechner
abgeschaltet werden. Dann erfahren Sie, ob sie von DNS-Changer
befallen sind, gehen aber einem möglichen staatlichen Zugriff auf
Ihren Rechner aus dem Wege.
Wie Sie Ihre vertraulichen persönlichen oder geschäftlichen Daten
nachhaltig schützen können, erfahren Sie HIER.
Auf den folgenden Websites finden Sie weitere Informationen zum
Staatstrojaner:
http://www.spiegel.de/thema/staatstrojaner/
http://de.wikipedia.org/wiki/Online-Durchsuchung
http://www.youtube.com/watch?v=eRFhpmiUwU4&noredirect=1
http://ccc.de/de/updates/2011/staatstrojaner
http://www.faz.net/aktuell/chaos-computer-club-der-deutsche-staatstrojaner-wurde-geknackt-11486538.html
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7.1.12
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Tannenbäume gingen in Rauch auf
(Neuzelle/jp) Trotz teilweise stärkeren Regens kamen viele Neuzeller
am Sonnabend Nachmittag zur Festwie- se, um ihren Weihnachtsbaum den
Flammen zu übergeben. Wer einen solchen Baum mitbrachte, bekam dafür
einen Glühwein gratis, und wer Alkoholfreies wollte, konnte sich an einem
heißen Tee erwärmen.
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Mit Schwung übergab Chris Rücker seinen
Weih- nachtsbaum den Flammen. |
Bereits in den Morgenstunden begannen Edwin van der Jagt, Vorsitzender
des Feuerwehrvereins, und seine Mitstreiter mit den Vorbereitungen.
Die Gulaschkanone wurde anlässlich der Weih- nachtsbaumverbrennung
traditionell mit köstlichem Erbseneintopf gefüllt und dieser
"auf Geschmack gebracht". Gegen 13 Uhr be- gaben sich die
Kameraden zur Festwiese und stellten in intensi- ver Teamarbeit das von
der Jugendfeuerwehr geliehene Zelt auf, als Unterschlupf und Zuflucht
vor der Nässe, die unablässig vom Himmel fiel.
Als das Feuer gegen 15 Uhr entzündet wurde, war von Gästen noch weit
und breit nichts zu sehen, doch dies
änderte sich inne- rhalb der
nächsten 20 Minuten, als die ersten
Unentwegten mit
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ihren Bäumen
eintrafen. Darunter Lutz Kanig und Andreas Rieck, die als erste
begrüßt wurden. "Das Wetter stört überhaupt nicht", so
Lutz Kanig, "und man kommt unter Leute." Chris Rücker war
ein wenig traurig darüber, seinen Weihnachtsbaum den Flammen zu
übergeben, denn es hänge sehr viel Liebe daran, was auch Freundin
Ines aus Seelow mit einem klaren "Ja" bestätigte.
"Außerdem lockte uns das Wetter hierher und der Glühwein",
so Chris mit einem schmunzelnden Augenzwinkern, "wobei es bei
einem wohl nicht bleiben wird."
Ihre drei Frauen - Gerda, Claudia und Laura - hatten die Männer der
Familie Lang zur Festwiese geschickt, und als wohl Jüngste in der
Riege der Weihnachtsbaumverbrenner war Lilu Sophie Redlich in
Begleitung von Mama Bianca mit von der Partie, fand viel Spaß daran,
einzelne Äste in das wärmende Feuer zu werfen. Auf einer Schubkarre
brachten beide gleich drei Bäume mit, freuten sich über drei Mal
Gratis-Tee zum Aufwärmen von innen, und hoffen nun, im nächsten Jahr
wieder mit dem Schlitten vorfahren zu können.
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7.1.12
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Viele Diagnosen von Puppendoktor Bärbel
(Müllrose/jp) Die Reihe der zum großen Teil nicht mehr ganz so
jungen Puppeneltern, die am Sonnabend im Heimatmuseum ihre Kleinen Puppendoktor Bärbel vorstellten, riss den ganzen Tag
über nicht ab. Begehrte Ansprechpartnerin war Bärbel Bendschneider, deren Ausstellung "Spielzeug
längst vergangener Tage" anläss- lich des letzten Müllroser
Weihnachtszaubers eröffnet worden war und die seitdem mehr als 1500
Besucher zählte.
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So wie Helga und Walter Laube aus
Eisenhütten- stadt
holten sich viele weitere Puppensammler Tipps von Bärbel
Bendschneider (v.r.n.l.). |
Doch es ging bei weitem nicht nur um die kleinen Beschädigung- en der
Spielgefährten und begehrten Sammlerobjekte. Viele der Besucher
wollten einfach nur wissen, welchen Wert ihre kleinen Lieblinge
eigentlich haben, neben dem ideellen, den kein anderer ermessen kann.
So wie Hannelore Klose aus Frankfurt (Oder), die ihre original Käthe
Kruse Puppen zum Schätzen mitbrachte und sich für die in der
Ausstellung gezeigten Puppenstuben interessierte, denn sie selbst
nennt ein größeres Puppenhaus ihr eigen.
Walter und Helga Laube kamen aus Eisenhüttenstadt, ein paar ihrer
schönsten Exemplare aus der
umfangreichen Puppensamm- lung im Gepäck.
Ihre Sammelleidenschaft hatte, erinnerten sie sich, einen ganz
traurigen Anlass. "Es war kurz vor einem Weih- nachtsfest ein Jahr
nach dem Krieg", so Helga Laube, "da fiel
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meine einzige
Puppe, die zudem noch aus Porzellan bestand, beim Rücken einer
Kommode auf den Boden und zersprang in tausend Stücke."
Ungefähr acht Jahre war sie damals alt und der Wunsch nach einer
neuen Puppe unerfüllbar, denn es gab keine. Als sie dann ihr eigene
Geld verdiente, kaufte sich als Erstes selbst diesen Wunsch, und
dieser einen Puppe noch viele weitere folgten. Nun suchten die Laubes
vergeblich jemanden, der ihre rund 50 Stück umfassende Sammlung
möglichst komplett abkauft, denn nach dem Umzug in eine kleinere
Wohnung ist kein Platz mehr, diese auf- und auszustellen. Die
wertvollsten Exemplare sollen nun auf dem Sammlermarkt angeboten
werden, obwohl es beiden sehr schwer fällt, sich davon zu trennen.
So hatte Bärbel Bendschneider alle Hände voll zu tun, wälzte
Kataloge, um Preise zu finden, machte Kosten- voranschläge für
Reparaturen und nahm diesbezügliche Aufträge gleich an, sobald man
sich über den Preis geeinigt hatte. Sie selbst sammelt seit 25 Jahren
Puppen, Puppenhäuser und alles was dazu gehört, hat aber noch nie
gezählt, was dabei so alles zusammen gekommen ist. Ihre Lieblinge
sind die ganz frühen Puppen, zum Beispiel jene aus der
Biedermeierzeit, die auch Zeugnis ablegen vom damaligen Leben der
Menschen. In diesem Sinne seien sie ein wichtiges Stück
Zeitgeschichte und keine Spielzeuge mehr. "Darüber hinaus
repariere ich die Puppen auch", erzählte die gelernte
Schneiderin Bärbel Bendschneider, "und soweit es mög- lich ist,
verwende ich dabei alte Materialien." Haare, alte Stoffe und alte
Schnitte bilden die Grundlage, die Puppen so originalgetreu wie es
geht wieder herzustellen. Dies bringe so manche Schwierigkeit mit
sich, denn Stoffe aus dem Jahr 1860 seien wahrscheinlich nicht mehr
aufzutreiben, doch es wird alles gesammelt, was ihr in die Hände
fällt - Knöpfe, Bänder, Stoffreste und vieles mehr.
Nun freut sie sich darüber, dass ihre Ausstellung so viel Interesse
findet, und so viele Interessenten, für die auch die Zeitgeschichte
eine große Rolle spielt, wobei auch manchmal kriminalistischer
Spürsinn gefragt ist, wenn die Frage steht, woher und aus welcher
Zeit eine Puppe stammt.
Begeistert von den vielen schönen Exponaten zeigte sich auch die
16jährige Pia Anna Sader aus Müllrose. Ganz in Familie besuchte sie
anlässlich des Geburtstages ihrer Oma die Ausstellung, die Omas
Kindheits- erinnerungen weckte, während Pia darüber staunte, womit
Groß- und Urgroßeltern gespielt haben.
Bis zum 29. Januar wird diese sowohl inhaltlich, als auch zeitlich
einzigartige Spielzeugausstellung noch im Müllroser Heimatmuseum zu
sehen sein, bevor die Exponate wieder in das Magazin von Bärbel
Bendschnei- der zurück kehren. Wer sie noch sehen will, sollte sich
sputen, denn eine Neuauflage der Exposition an anderem Ort ist nicht
geplant, denn es sei schwierig, geeignete Ausstellungsräume zu
finden.
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5.1.12
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„Zugriff
auf offener Straße…“
Zoll beschlagnahmt 120.000 Schmuggelzigaretten in Dahlewitz
Zöllner des Hauptzollamts Frankfurt (Oder) und des
Zollfahndungsamtes Berlin-Bran- denburg haben bereits am
Dienstag gegen 17.00 Uhr in Dahlewitz (Landkreis Teltow- Fläming)
vier polnische Zigarettenschmuggler in zwei Fahrzeugen gestellt
und vorläufig festgenommen, als diese an einer geschlossenen
Bahnschranke halten mussten.
In einem der beiden PKW, der mit gefälschten deutschen
Kennzeichen ausgestattet war, fanden die Zöllner insgesamt
120.000 Schmuggelzigaretten sowohl weißrussisch- er als auch
noch unbekannter Herkunft. |
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Der aktuellen
Feststellung gingen monatelange Ermittlungen des
Zollfahndungsamtes voraus Die Schmuggler hatten bereits nach
Polen eingeschmuggelte Zigaretten übernommen, diese nach
Deutschland weiterge- schmuggelt und hier gewinnbringend
verkauft. „Damit ist jetzt Schluss“, sagte der
Pressesprecher des Haupt- zollamts Frankfurt (Oder), Andreas
Behnisch, „denn das Amtsgericht Cottbus hat gegen den 33-jährigen
polnischen Haupttäter und einen 30-jährigen Helfer Haftbefehle
erlassen.“ Die beiden Begleiter konnten nach Abschluss aller
Maßnahmen ihre Reise fortsetzen.
Insgesamt kann den polnischen Tätern der Schmuggel von mehr als
sechs Millionen unversteuerter Zigaretten nach Deutschland
nachgewiesen werden. Der Steuerschaden beträgt rund 1,3
Millionen Euro. Dafür drohen beiden Schmugglern
Freiheitsstrafen von bis zu zehn Jahren. |
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3.1.12
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„Hausbesuch vom
Zoll“
Zoll beschlagnahmt rund 10.000 Schmuggelzigaretten in Schöneiche
Gestern beobachteten Zöllner, wie ein bereits wegen des illegalen
Handels mit Schmuggelzigaretten „amtsbekannter“ vietnamesischer
Staatsangehöriger ein Haus in Schöneiche betrat und es nach kurzer
Zeit wieder mit einer Sporttasche verließ. Bei der anschließenden
Kontrolle des 21-jährigen Vietnamesen fanden die Zöllner rund 2.000
Schmuggelzigaretten in der Sporttasche. Die Zöllner suchten nun das
Haus auf und konfrontierten den Hausbesitzer, einen 62-jährigen
Deutschen, mit ihren Beob- achtungen. Dieser verweigerte zunächst
das Betreten des Hauses. Er konnte damit
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allerdings nicht verhindern,
dass die Zöllner das Haus kurz darauf mit dem Beschluss einer
Richterin am Amtsgericht Frankfurt (Oder) durchsuchten. Dabei fand ein
eingesetzter Tabakspürhund in einem Schrank weitere 8.000
Schmuggelzigaretten, die die Zöllner ebenfalls beschlagnahm- ten.
„Gegen den Vietnamesen und den Deutschen wurden Steuerstrafverfahren
eingeleitet“, sagte der Pressesprecher des Hauptzollamts Frankfurt
(Oder), Andreas Behnisch. „Beiden droht eine Freiheitsstrafe von bis
zu fünf Jahren oder eine Geldstrafe“. Der Steuerschaden beträgt
insgesamt rund 2.000 Euro.
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Der Kauf von nicht in Deutschland
versteuerten Zigaretten beispielsweise bei einem Straßenhändler ist
kei- neswegs eine Bagatelle, sondern ein Verstoß gegen Steuergesetze
und wird entsprechend verfolgt.
Die Zigaretten werden in jedem Fall eingezogen, die darauf lastenden
Abgaben sowie entsprechende Verwarn- oder Bußgelder sind vom Käufer
trotzdem zu zahlen.
Ab einer Menge von 1.000 Zigaretten wird ein Steuerstrafverfahren
eingeleitet, das heißt, der Käufer muss sich gegebenenfalls vor
Gericht für sein Handeln verantworten. Bürgerinnen und Bürger, die
die Straßenhänd- ler bei ihrem illegalen Handel unterstützen, indem
sie beispielsweise Räume als Lager für Schmuggelziga- retten
bereitstellen, werden wie die Straßenhändler selbst bestraft. Hier
drohen Freiheitsstrafen von bis zu fünf Jahren oder empfindliche
Geldstrafen. Bei gewerbsmäßig handelnden oder in Banden
organisierten Tätern sind sogar Freiheitsstrafen bis zu zehn Jahren möglich.
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2.1.11
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Wir
starten auch 2012 ohne Zusatzbeitrag!
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Pressemitteilung |
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Eisenhüttenstadt/Frankfurt
(Oder), 02.01.2012
Brandenburgische
BKK startet Umfrage zur Organspende
Die Brandenburgische BKK
ruft zur Beteiligung an einer Umfrage zu den geplanten
gesetzlichen Änderungen zur Organspende auf. Auf der Homepage www.brandenburgische-bkk.de
kann jeder sein Votum zur Frage „Was halten Sie von der
Entscheidungspflicht für die Organspende?“ abgeben.
Außerdem können Versicherte und Besucher der Homepage
kostenlos einen Organspendeausweis der Bundeszentrale für
gesundheitliche Aufklärung (BZgA) herunterladen. Eine
Auswertung der Ergebnisse ist für den April 2012 geplant.
Das Transplantationsgesetz vom Dezember
1997 regelt in Deutschland zur Zeit die Spende, Entnahme,
Vermittlung und Übertragung von Organen, die nach dem Tode oder
zu Lebzeiten gespendet werden. Das Gesetz sieht eine
„erweiterte Zustimmungslösung“ vor, das bedeutet, dass der
Wille des Verstorbenen zu Lebzeiten vorrangig ist. Ist er nicht
dokumentiert, entscheiden die nächsten Angehörigen auf der
Grundlage des mutmaßlichen oder bekannten Willens des
Verstorbenen.
Da zur Zeit in Deutschland Organspender fehlen, sprechen sich
die Gesundheitsminister der Länder nun für eine
"Entscheidungslösung" aus, bei der jeder Bundesbürger
aufgefordert wird, sich für oder gegen die Organspende zu
entscheiden. Die Entscheidung soll dann zum Beispiel auf dem
Personalausweis, der Krankenversicherungskarte oder dem Führerschein
dokumentiert werden. |
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Ansprechpartner
Brandenburgische BKK: Stefan Mehlhose, Telefon:
03364/401326 |
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Die Brandenburgische BKK ist ein moderner regionaler
Dienstleister. Sie betreut 11.000 Versicherte in der Region
Brandenburg. Die Brandenburgische BKK bietet ihren Versicherten
eine bedarfsgerechte, individuelle Krankenversicherung mit vielfältigen
Präventionsangeboten, attraktiven Bonusprogrammen sowie kostengünstigen
Zusatzleistungen. +++ |
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1.1.12
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Allen
Partnern, Freunden und Besuchern von Hütte-Direkt ein gesundes,
erfolgreiches und schönes Jahr 2012.
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